Sonntag, 28. September 2008

the second

ich konnte es nicht erwarten noch etwas hier zu schreiben.

mein leben ist hoffnungslos. ich will weg hier, aus deutschland. aus der einöd.
es ist ein wunderschöner sonntag. ich glaub ich geh etwas essen oder mal schauen.
hier wird eh keiner darauf schauen. also was ich hier schreibe. vielleicht die nadine.
oder auch nicht. ich glaub ich schreibe der jetzt mal eine sms.
auf freesims.de geht das ganz schnell. und kostenlos. :)
ich glaub ich werd jetzt eine sorte von mädchen, die exsessiv feiern gehen und auf kosten von mama und papa ein schönes leben führen. also naja. eigentlich meide ich solche menschen aber
die sehen halt am besten aus. aber was solls?
ich schreib hier so ein müll.. ! aber was ich eigentlich machen wollte.. einige meiner selbstgeschriebenen kurzgeschichten veröffentlichen..
hier die erste.. sie handelt von der fantasieperson ruben. <3

Sonnenblumen & Wälder
Er stieg aus dem Wagen. Wo war er nur gelandet?! In einem ‚Nichts’!
Die Gegend in die sich Ruben verfahren hatte, war ihm nicht bekannt.
Er wusste nicht wo er war. Er sah nur, dass es ein Sonnenblumenfeld war,
dort wo er gelandet sein musste.
Aus Wut war er in dieses große und fast nicht zu bändigende Auto eingestiegen,
denn Lara hatte es verpatzt mit ihm. Sie saß dort. In diesem Café, mit Ben.
Ben, der eigene Bruder. Der kleine Junge hatte sich die Freundin des großen
Bruders genommen, ohne Skrupel.
Er musste nun klaren Kopf bewahren und die Wut nicht zeigen. Denn wenn er Wut
Zeigte, zeigte er Schwäche. Und mit Schwäche kam er jetzt nicht weiter.
Er wollte die Nacht nicht hier verbringen. Auf dem Sonnenblumenfeld.
Nein, nicht hier. Das aller erste Mal als er sie sah, war in der Gärtnerei Telenbroich. Sie hatte rosa Gummistiefel angehabt, ein Holzfällerhemd und einen wunderschönen Rock und stand an einer Topfsonnenblume. Auch hatte Ruben Lara eine Sonnenblume zum aller ersten
Treffen geschenkt. Es war ihre Liebe zu diesen Blumen, die Ruben bewunderte.
Ruben liefen die Tränen als er seine Zeit an diesen Gedanken verschwand.
Wie ein Opfer ihrer Schönheit fühlte er sich.
Er musste weiterfahren. In einen schönen Wald. Wo die Bäume die Luft zum atmen produzieren und man ein Gefühl der Geborgenheit und doch der Angst erlebt.
In einem Wald hatte er Lara zum ersten Mal geküsst. Erst auf die Wange. Dann hatte sie ihn verdutzt angeguckt und ihm einen Kuss auf den Mund gegeben.
Sie rief die drei schönsten Worte der Welt in den Wald.
Er sah einen Baum. Manchmal hat man im Leben verschissen, dachte er sich und
gab mehr Gas.



Ruben Engel

* 27. September 1987 + 4. Mai 2008

Der Tod eines Menschen ist nicht einfach nur so.
Man lebt weiter. Danach.

In tiefer Trauer

Mutter Inge geb. Saalfeld & Vater Till Engel
Oma Anna & Opa Heinzi
Oma Waldtraud Saalfeld & Opa Peter Saalfeld
Tante Maria & Kinder
Lara & Ben